foodwatch: fordert das Smiley-System – Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) beginnt am Do, 13.9.2012

Warum werden die Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen nicht veröffentlicht?

 

Nach dem letzten bekannt gewordenen Skandal der Großbäckerei Müller in Bayern ist diese Thema aktueller denn je. Die Gesetze dafür existieren bereits. Die Entscheidung ist allerdings Ländersache …

Report München auf der ARD berichtete im Februar über das sogenannte Smiley-System des Bezirks Pankow in Berlin, welches seit Frühjahr 2009 (!) erfolgreich angewendet wird.

Dieses System wird auch von der Verbraucherschutzorganisation foodwatch bundesweit gefordert. Die Lobby der Lebensmittelproduzenten ist aber mächtig und einflussreich genug, diese Einführung bisher zu verhindern. Der Druck der Bevölkerung muss sich deutlich erhöhen um das zu ändern.

foodwatch hat die Länder vor der am Donnerstag startenden Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) aufgefordert, die Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelkontrollen verpflichtend an der Ladentür zu veröffentlichen. Erst gestern hatte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner nach langem Zögern angekündigt, das Lebensmittelrecht so zu ändern, dass eine verpflichtende Information durch Aushänge möglich ist. Nun ist es an den Ländern, die lange geplante „Hygiene-Ampel“ endlich Realität werden zu lassen.

Hier kannst du den Artikel vom 11.9.2012 auf foodtwatch lesen

Das System wird in Dänemark seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt und von lebensmittelverarbeitenden Betrieben und Gastronomen sehr begrüßt. Wer einen lächelnden Smiley erhält, weil er gute Arbeit macht, kann dies zur Werbung nutzen. Mit Erfolg.

Wir Verbraucher müssen erkennen können, wer die schwarzen Schafe sind.

Smiley Projekt Pankow – Berlin.de

Die Smiley-Liste der kontrollierten Betriebe

 

Mitmachaktion von Foodwatch:

Fordern Sie das Smiley-System deutschlandweit.

 

 

 

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