Online Mediathek: Wie gut sind No-Name-Lebensmittel? – Hier direkt online ansehen

Jeden Tag müssen wir uns im Supermarkt entscheiden:

Nudeln für 1,49 Euro vom Markenhersteller oder für 49 Cent von “JA!” oder “gut & günstig”? Und jeden Tag fragen wir uns: Sind die drei Mal so teuren Produkte auch drei Mal so gut?Oder stecken nicht überall die gleichen Lieferanten dahinter?

Sternekoch Nelson Müller fragt: Wie gut sind No-Name-Produkte, die Billigartikel der Supermarkt-Ketten? 40 Prozent aller in Deutschland gekauften Lebensmittel tragen keinen Markennamen mehr. Nelson Müller ist Sternekoch aus Essen. In seinem Restaurant kommen nur erlesene Zutaten auf den Tisch. Beim Einkauf steht auch er vor der Frage: Lohnt sich das Markenprodukt oder genügt die Billigware?

Für “ZDFzeit” schaut sich der bekannte Fernsehkoch genau an, ob sich nicht beim Einkauf viel sparen lässt – ohne auf Qualität verzichten zu müssen. Hering mit Tomatensauce gibt es in den meisten Supermärkten in zwei Varianten: 1,29 Cent kostet die Dose vom Markenhersteller, 79 Cent muss man bezahlen, wenn kein Logo darauf klebt. Tatsächlich stellt sich heraus: Beide werden von der gleichen Fabrik hergestellt, in beiden steckt sogar der gleiche Fisch. Und doch unterscheiden sich die Zutaten im Detail. Für die No-Name-Produkte wird messerscharf kalkuliert. Hier kommt es auf die dritte Stelle hinter dem Komma an.

Aber kann man den Unterschied als Konsument noch feststellen? Nelson Müller gibt drei Fertigprodukte drei ausgewiesenen Kennern ihres Fachs zur Analyse. Fischstäbchen, Pizza Salami und Fleischsalat treten jeweils als Markenprodukt und als No-Name-Ware gegeneinander an. Die Tester müssen die Unterschiede suchen und finden am Ende tatsächlich welche.

Der andauernde Preisdruck im Supermarkt bleibt nicht ohne Folgen: Überall wird gespart, nicht selten an den Löhnen für Mitarbeiter. Bei einem deutschen Wursthersteller von No-Name-Produkten wurden von einem auf den anderen Tag 125 deutsche Angestellte durch rumänische Leiharbeiter ersetzt. Nun wird die Billig-Wurst von Billig-Arbeitern hergestellt.

Nelson Müller lädt zu einem Vergleichsessen ein. Kann man es schmecken, wenn nur die billigsten Zutaten im Essen stecken? Seine Gäste sind sich schnell einig: No-Name-Produkte sind gar nicht so schlecht. Bei bestimmten Gerichten schmecken sie den Unterschied aber sofort: Manche Markenprodukte sind ihren Nachahmern überlegen.

Wie gut sind No-Name-Lebensmittel?

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