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Das dumme Huhn ist gar nicht dumm. Im Gegenteil: Es hat mathematische Fähigkeiten, besitzt Empathie und ist ein geschickter Jäger. Wir Menschen lieben Hühner vor allem als Eier- und Fleischlieferant. Aber um welchen Preis?

Ganz schön clever:

Hühner kommunizieren mit vielen verschiedenen Lauten – und das schon im Ei: Die Küken in einem Nest hören ihre Geschwister. Ihr ausgeprägter Hörsinn war mal überlebensnotwendig. Im unübersichtlichen Gebiet am Waldrand, aus dem unser Huhn stammt, mussten sie ihre Fressfeinde rechtzeitig orten. Ihr harter Schnabel ist eine gefährliche Waffe – und ein hervorragendes Tastorgan.

Auf der Suche nach glücklichen Hennen:

Nur noch selten leben Hennen, wie es ihrer Natur entspricht: in kleinen Gruppen, mit einem Hahn, auf einem Hof mit Freilauf. So legen sie pro Jahr rund 150 Eier, im Winter nur wenige. Heutige Legehennen – ob vom Biohof oder aus konventioneller Zucht – sind Hochleistungstiere: Sie leben unter Kunstlicht in riesigen Herden, fressen Spezialfutter und legen über 300 Eier pro Jahr. Gibt es überhaupt glückliche Hennen?

Ab in den Schredder:

Der Tod der Hähne Entweder viele Eier legen oder jede Menge Fleisch ansetzen – das sind die Aufgaben der Hochleistungshühner. Aber die “Brüder” der Legehennen legen keine Eier und sind als Brathähnchen (wirtschaftlich) ungeeignet. Die Konsequenz: Jährlich werden allein in Deutschland rund 45 Mio. männliche Küken kurz nach dem Schlüpfen aussortiert und geschreddert. Aber was sind die Alternativen?

Quarks & Co mit Ranga Yogeshwar: Das Huhn

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