Slow Food Messe in Stuttgart – Wir waren da

Die Stuttgarter Messe liegt direkt neben dem Flughafen, wir mussten also einmal durch die Stadt mit der S-Bahn fahren und kamen an der Station Messe/Flughafen an. Von der Bahnstation aus mussten wir durch das Flughafengebäude zum Messeeingang laufen.

Auf dem Weg dorthin kamen wir auf dem Außengelände an abgesperrten Kursen für Elektroautomobile und Elektrofahrräder vorbei, auf denen man mit diesen Fahrzeugen eine Probefahrt machen konnte. Die “i-Mobility” findet genau wie die “Fair handeln” und die “Garten” auch diese Jahr wieder gleichzeitig mit der Slow Food Messe statt.

Überraschenderweise war es bereits ein ziemlich großer Besucherstrom, der an einem frühen Donnerstag Nachmittag die Messe ansteuert.

Das Interesse an traditionell hergestellten Lebensmitteln scheint glücklicherweise noch größer als im Vorjahr zu sein!

Die “Slow Food” ist in Halle 3 und 5 wobei die Halle drei gemeinsam mit der “Fair handeln” geteilt wird.

Der Trend zu fairem Handel war auch auf der Slow Food zu sehr deutlich erkennbar, viele der Aussteller warben für ihre Produkte mit nachhaltigem und sozial gerechten Handel. Wir haben Hunger im Gepäck und freuen uns auf die vielen Leckereien, die man hier verkosten darf.

Um es vorweg zu nehmen: Wir haben sicher die doppelte Menge an Kalorien aufgenommen, wie wir sie verbraucht haben … und wir haben einige verbraucht.

Wir waren insgesamt sieben Stunden in den Hallen unterwegs, haben jeden Stand Besucht, viele Interessante Gespräche geführt, unglaublich engagierte Menschen kennen gelernt, viel Informationsmaterial gesammelt, viele leckere Dinge verkostet und auch viel eingekauft :-).

Neben den internationalen Slow-Food Ortsvereinen, die sich mit regionalen Spezialitäten präsentiert haben, gab es viele kleine und mittelständige Unternehmen, die Ihre Produkte anboten. Es gab Kochkurse für Kinder und Jugendliche, Live-Cooking und Kochvorführungen, Diskussionsbühnen und vieles mehr.

Eindrücke aus den Messehallen

Neben den sehr beliebten Ständen mit traditionell hergestelltem Käse, Brot, landwirtschaftlichen Erzeugnissen, Fleisch & Wurstwaren, gab es auch Hersteller von Nudeln, Pralinen, Schokoladen, Kaffee, Produkte aus fair gehandelten Kokosnüssen, Gewürze, Kakao, Weine, Spirituosen, Limonaden, Biere, Fischerei, Imkereien & Honig, Konfitüren & Chutneys, Essige, Ölmühlen und ihre Öle, Senfmühlen, Schneidebretter, …

Ein Schlaraffenland für alle Genießer und Menschen, die sich bewusst ernähren wollen.

Viele der Unternehmen vertreiben ihre Produkte auch über das Internet. Sobald wir das ganze Material gesichtet haben, werde ich einige davon hier veröffentlichen.

Die Vielfalt der Produkte ist so groß und geschmacklich unübertroffen, es lohnt sich auf jeden Fall diese Unternehmen zu unterstützen und den höheren Preis im Vergleich zur Massenware zu entrichten. Die Leidenschaft, mit der diese Menschen ihrem Handwerk nachgehen, ist trotz der Entwicklung  zu Billigprodukten ungebrochen (oder gerade deswegen???). Und die Anzahl derer, die bereit sind für gute Qualität etwas mehr zu bezahlen, steigt zum Glück auch.

Wer sich für guten Geschmack Interessiert, sollte die Messe nächstes Jahr unbedingt besuchen, Appetit und große Einkaufstaschen mitbringen.

 

 

 

 

 

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