Rösti – Die beliebte Kartoffelbeilage aus der Schweiz

Ob Rösti aus rohen oder gekochten Kartoffeln hergestellt werden, darüber streitet man sich selbst in der Schweiz.

Richtig ist, dass beides funktioniert und schmeckt, die Herstellung aus rohen Kartoffeln meiner Meinung nach aber etwas leichter gelingt und weniger Arbeit bedeutet. Sie zerfallen nicht so leicht, weil die rohe Stärke der Kartoffeln beim Braten verkleistert und alles gut zusammen hält. Und du kannst sie ohne große Planung und Vorbereitungen herstellen.

Du musst die Röstis aus rohen Kartoffeln langsam braten und etwas dünner lassen, als es aus bereits gegarten Kartoffeln möglich wäre, damit sie innen auch gar sind. Sie sind dadurch Reibekuchen sehr ähnlich und etwas fettreicher als die Rösti aus gekochten Pellkartoffeln. Diese werden nur von einer Seite gebraten, dafür viel dicker gelassen und beim Servieren gestürzt, so dass die knusprige Seite oben ist …

Ein diätisches Lebensmittel sind Rösti aber in keinem der Fälle … dafür aber sau lecker 😉

Das Ursprungsrezept besteht lediglich aus geraspelten Kartoffeln, Pfeffer und Salz. Es gibt noch zwei klassische & leckere Abwandlungen, eine mit Speck und Zwiebeln, die andere mit schweizer Appenzeller Käse.

Ich bereite die Rösti heute in etwas abgewandelter Form zu, nämlich aus rohen Kartoffeln mit Frühlingszwiebeln, aber ohne Speck. Mir gefallen die dekorativen grünen Streifen und wer mag, kann auch noch etwas gehackte Petersilie zugeben.

Ebenso könnte man auch Karottenraspel oder anderes zerkleinertes Gemüse, Schinken, oder andere Zutaten zugeben. Dann wären die Rösti eben nicht mehr klassisch … aber wenn´s doch lecker schmeckt, ist das ja auch völlig egal …

Rösti mit Frühlingszwiebeln

Zutaten für 4-5 Beilage-Portionen:

1000 g große, vorw. festkochende Kartoffeln

2-3 Frühlingszwiebeln oder eine rote Zwiebel

Salz, Pfeffer, Muskat

Öl oder Butterschmalz

Gehackte Petersilie nach Belieben

 

Diese Dinge benötigst du außerdem:

Pfanne

Grobe Reibe

Herstellung:

• (Frühlings-) Zwiebeln fein schneiden, Kartoffeln schälen

• Kartoffeln grob reiben, mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen, mit den Zwiebeln und eventuell etwas gehackter Petersilie vermischen

• Pfanne stark erhitzen, Öl oder Butterschmalz zugeben, so dass der Pfannenboden knapp bedeckt ist

• Pro Rösti eine knappe Hand voll Kartoffelmasse ausdrücken und in die Pfanne geben, mit einem Löffel oder Pfannenwender platt drücken und formen

• Bei mittlerer Temperatur goldbraun braten und nur einmal wenden

 

Tipps:

• Röstis auf einem Küchenpapier entfetten

• Im Ofen bei 70°C kannst du die Röstis warmhalten, bis alle fertig sind

 

Rösti passt hervorragend zu leckeren Ragouts, Geschnetzeltem, und allem mit guter Sauce.

Auch als Reibekuchen mit Apfelmus schmecken sie sehr lecker.

 

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Ralph Leonhardt

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Rezept als PDF zum Download:

PASSWORT: Schweiz

Eine Antwort auf Rösti – Die beliebte Kartoffelbeilage aus der Schweiz

  • Karl-Heinz Failenschmid

    Ich brate die Rösti bei eher geringer Hitze pro Seite mindestens 15 Minuten. Nach der ersten Seite lege ich einen Teller auf die Pfanne und dreh beides um, so dass der Rösti in den Teller gleitet. Dann lasse ich den Röste für die zweite Seite in die Pfanne.

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