Phở – Vietnamesische Küche – Vegane Zubereitung

Nach dem vielen reichhaltigen Essen der Feiertage haben mit Beginn des neuen Jahres viele Menschen das Bedürfnis, sich leichter und etwas gesünder zu ernähren.

Was liegt also näher, als in der kalten Jahreszeit eine leckere Suppe zu kochen. Eine leichte Gemüsesuppe soll es sein… aber mit Pepp bitte schön. Dafür machen wir einen kulinarischen Ausflug in die Vietnamesische Küche, aus der die Inspiration für dieses leckere Rezept stammt.

Phở ist eine traditionelle vietnamesische Suppe, die in einer Schüssel gereicht wird und traditionell mit einer Fleischbrühe , Reisnudeln, verschiedenem Gemüse, Fleisch, Limettenspalten, Fischsauce und frischen Kräutern serviert wird.

Ich habe allerdings eine vegane Variante gekocht. Für die Suppeneinlage habe ich Pak Choi, Karottenstreifen, Mungbohnenkeimlinge, Zuckerschoten, marinierten Tofu und natürlich gekochte Reisnudeln verwendet, aber du kannst natürlich ganz nach deinen Vorlieben varrieren.

Den Sud habe ich auf Basis von Miso-Paste hergestellt und Knoblauch, Zwiebeln, Zimt, Sternanis zunächst zur Aromenentfaltung stark geröstet und anschließend mit Ingwer und Zitronengras in der Brühe ausgekocht – damit erreicht man ein wirklich tolle Aromenvielfalt.

Die Brühe wird kochend heiß über die Zutaten in der Schüssel gegeben, die darin dann noch etwas garziehen. Harte Gemüse wie Karotten sollten deswegen sehr dünn geschnitten oder vorher kurz blanchiert werden … Das Ganze habe ich mit Thaibasilikum, frischem Koriander, Frühlingszwiebeln und Limettenspalten serviert. Sooo lecker 😉

Zutaten:

2 Zwiebeln

3-4 cm Ingwerwurzel frisch

2 Knoblauchzehen

15 g getrocknete Shiitake Pilze

1 Stängel Zitronengras

150 g dunkle Misopaste

1,5 L Wasser

250 g Reisnudeln

150 g Tofu

200 g Mungbohnenkeime

2 Karotten

100 g Zuckerschoten

je 1 Bund Koriander und Thai Basilikum

2-3 Frühlingszwiebeln

1-2 Limetten

3 Sternanis

1 Ceylon Zimtstange

2 TL Rohrzucker

Frische Chili nach Geschmack

Sojasauce, Hoisinsauce

Diese Dinge benötigst du außerdem:

2 Töpfe

Pfanne optional

Sieb

Gemüsehobel

Suppenkelle

Herstellung:

• Tofu in Würfel schneiden und mit Sojasauce/Hoisinsauce marinieren

• 1,5 L Wasser aufkochen und Misopaste einrühren (mehr oder weniger nach Geschmack) und beiseitestellen

• Zwiebeln mit Schale halbieren, Ingwer ungeschält in Scheiben schneiden, Knoblauch schälen und grob schneiden, Zitronengras der Länge nach halbieren und in grobe Stücke schneiden

• Im zweiten Topf Sternanis, Zimtstange, Ingwer und halbierte Zwiebeln kräftig ohne Öl anrösten, dabei immer wieder umrühren

• Wenn alles schön geröstet ist, mit der Misobrühe auffüllen, Knoblauch, Shiitake und Zitronengras in die Brühe geben, aufkochen und 30 Minuten geschlossen köcheln lassen, mit Sojasauce und Zucker abschmecken

• Während die Brühe kocht, den frei gewordenen Topf mit Wasser füllen, und darin die Reisnudeln nach Packungsangabe zubereiten, anschließend unter kaltem Wasser abschrecken um den Garprozess zu stoppen

• Zuckerschoten, Mungbohnenkeime, Frühlingszwiebeln, Koriander und Thaibasilikum waschen, trocknen und die Blätter der Kräuter abzupfen, Chili und Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden, Limetten in Spalten schneiden, Karotten schälen und fein hobeln, Zuckerschoten schräg halbieren, Kräuter schneiden

• Tofu eventuell in etwas öl knusprig anbraten oder einfach so verwenden

• Brühe durch ein Sieb passieren und nochmal aufkochen

• Nudeln, halbierte Zuckerschoten, Karottenscheiben, Frühlingszwiebeln, Chili, gehackte Kräuter und Tofu in Suppenschüsseln verteilen und mit kochender Brühe aufgießen, mit Limettensaft und Sojasauce würzen

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2 Responses to Phở – Vietnamesische Küche – Vegane Zubereitung

  • Wiebke Voland

    Hallo Ralph
    Nimmst du weichen oder festen Tofu? Oder ist das egal?
    Viele Grüße
    Wiebke

    • Kokki

      ganz nach Geschmack und Belieben, meiner war sehr weich, ist fast bisschen zerfallen … Würde eher festeren nehmen

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