O´batzter – Eine süddeutsche und österreichische Käsespezialität für eine deftige Brotzeit

O´batzter oder Grupfter wird eine regionale Käsezubereitung genannt, die sehr gerne als Brotzeit und zu einem kühlen Bier gegessen wird.

Ihn gibt es überall in Süddeutschland und auch in Österreich ist er bekannt, und es gibt unzählige verschiedene Rezepte. In einigen Gegenden verwendet man zu gleichen Teilen Limburger und Camembert, aber auch Frischkäse und Sahne. In Oberbayern gibt man Butter dazu.

Auch als Fertigprodukt gibt es ihn inzwischen zu kaufen – Aber ein mutiger, von mir durchgeführter Selbstversuch hat gezeigt, dass der Geschmack dabei eher bescheiden ist…

Es gibt auch keinen Grund so etwas fertig zu kaufen, denn es sind nur wenige Minuten Arbeit, und du hast dir deinen eigenen O´batzter hergestellt.

Meine Variante orientiert sich an der oberbayerischen Zubereitungsart mit Butter, ich gebe Zwiebeln, Cayennepfeffer, edelsüßes Paprikapulver, Salz und vielleicht etwas Kümmel dazu.

Passt auch gut: Grüner Pfeffer, Kapern, Peperoni oder Knoblauch. Auch einen kleinen Schluck Obstler oder Kirschwasser kann man, ähnlich wie bei einem Käsefondue, zum Aromatisieren in die Käsemasse einarbeiten.

Probiere es doch mal aus! Guten Appetit!

Zutaten für 4 Portionen

200 g Brie oder reifern Camembert

100 g weiche Butter

1 Zwiebel

1 EL Paprika Edelsüß

1 Prise Cayennepfeffer

Pfeffer frisch gemahlen

Kümmel nach Geschmack

 

Diese Dinge benötigst du außerdem:

Mixer/Pürierstab

Schneebesen

Eismaschine

 

Herstellung:

• Zwiebel schälen und fein würfeln  (in 2 EL Wasser kurz in einer Pfanne dünsten*)

• Käse grob zerrupfen und zusammen mit allen anderen Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermischen und verkneten – das geht am besten von Hand mit Einweghandschuhen

• Kurze Zeit im Kühlschrank durchziehen lassen

 

Dazu passen frische Schnittlauchröllchen und ein deftiges Bauernbrot am besten – Ein Bierchen kommt auch gut!!!

 

Convenience-TIPP:

* Wenn du O´batzter länger als wenige Stunden aufbewahren möchtest, solltest du die Zwiebeln kurz andünsten – rohe Zwiebeln oxidieren und entwickeln mit der Zeit ein eher unangenehmes Aroma.

 

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