Besuch beim Selbstvermarkter „Gronauer Angus BIO-Weidehof“ – Biologische und artgerechte Zucht und Haltung von Angus Rindern – Garantie für beste Fleischqualität

Meine Partnerschaft mit dem Gronauer Angus-Weidehof besteht jetzt bereits seit 2013. Seit dem ich zum ersten Mal dort Fleisch gekauft und probiert habe, habe ich kein anderes Rindfleisch mehr für meine private Küche gekauft und daraus nun auch schon mehrfach meiner Kundschaft sehr leckere Gerichte zubereitet.

Die beiden Familien Alheim und Rettig, die den Hof betreiben, haben seit Beginn des Jahres 2017 die offizielle Bio-Zertifizierung erhalten. Auch vorher war man am Bio-Standard schon sehr nah dran. Es mussten noch ein geeigneter Unterstand gebaut und nur ein paar Kleinigkeiten geändert werden und das Fleisch ist jetzt auch ganz „offiziell“ BIO.

Einer Einladung der Familien, ihren Zuchtbetrieb zu besuchen und mir selbst ein Bild von den Haltungsbedingungen machen, konnte ich nun endlich folgen. Wir hatten einen unglaublichen Tag mit tollen Eindrücken und einem leckeren Abendessen, natürlich mit hofeigenen Produkten.

Nach dem netten Empfang mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen ging es mit einem recht betagten Mercedes Jeep auf eine mehrstündige Tour über die Weideflächen der momentan knapp 80 Tiere des Hofes. Auf einem Satellitenausdruck konnten wir schon einmal erahnen, wie groß und zerstreut diese Flächen sind. Für uns „Stadtmenschen“ war der Besuch dieser „Ranch“ ein echtes Abenteuer, denn wir haben uns sehr schnell abseits der „normalen“ Wege wiedergefunden und wussten die Geländetauglichkeit des Fahrzeugs zu schätzen. Die Tiere kannten das Geräusch des ankommenden Jeeps und kamen von allen Seiten herbei, weil sie schon ahnen konnten, dass es eine Leckerei geben könnte.  

Wir haben beim ersten Kontakt mit den Tieren gleich zwei neu geborene Kälber gesehen, die wild und fröhlich über die Wiesen hüpften, uns aber auch argwöhnisch betrachteten… Auch wir hatten einen gewissen Respekt vor den Tieren, die bei Bedarf ein erstaunliches Tempo vorlegen können …

So nah an der Natur hatte ich mir die Zucht dieser schönen Tieren nicht vorgestellt. Sie können ein Leben führen, wie von der Natur vorgesehen. Die Herden leben in natürlichen Familienverbänden zusammen und können sich in den unglaublich vielen, miteinander verbundenen Weideflächen frei bewegen. Die Tiere sind nie in einem Stall untergebracht, sie sind also das ganze Jahr über draußen. Ein überdachter Unterstand wird von der Herde lediglich bei starkem Regen oder Schneefall aufgesucht. Als Futter steht Gras der Weiden fast das ganze Jahr uneingeschränkt zu Verfügung. Nur im Winter wird manchmal Heu und Silage zugefüttert, falls eine geschlossene Schneedecke das Grasen erschwert.

Was für uns Verbraucher so normal und selbstverständlich klingt, ist es aber nicht.

Die Kühe werden auf ganz natürliche Weise von einem extrem beeindruckenden Zuchtbullen mit 1,5 Tonnen Lebendgewicht besamt und gebären ihre Kälber in freier Natur, alles ohne den Eingriff von Menschen. Die Kälber bekommen als Futter das was Mutter Natur für sie vorgesehen hat: Muttermilch. Später fressen sie, wie für Kälber von Natur aus vorgesehen, Gras. Sonst nichts.

Diese Tatsache, und dass die Tiere auf anspruchsvollem Gelände das ganze Jahr über frei und selbstbestimmt herumlaufen können, sorgt für sichtlich zufriedene Tiere und damit eine Fleischqualität, die ihresgleichen sucht, die so in keinem Super- oder Großmarkt zu finden ist. Und diese Qualität ist dabei noch nicht einmal besonders teuer.

In herkömmlichen Zuchtbetrieben werden die Kälber z.B. wenige Tage nach der Geburt von der Mutter getrennt und „künstlich“ gemästet, später mit Kraftfutter gefüttert, was Rinder als reine Grasfresser einfach nicht gut vertragen. Die meisten verlassen niemals den Stall und sehen nie eine Weide!

Für Mais und Soja sind Kuhmägen einfach nicht vorgesehen und so kommt es, dass z.B. Milchkühe „konventioneller“ Betriebe, die fast ausschließlich Kraftfutter bekommen, während ihres jämmerlichen und kurzen Daseins sogar am Magen operiert werden müssen, weil dieser davon Schaden nimmt. Sogar diese Operation lohnt sich noch für diese Betriebe, in denen Kühe heute die vierfache Menge der Milch am Tag geben können als früher. Ihre Euter sind so dick, dass sie Schmerzen haben und ihre Beine weit spreizen müssen, um überhaupt stehen oder laufen zu können. Doch jetzt genug vom Horror, zurück zum erfreulicheren Thema…

Die hervorragende Lage in den malerischen Hügeln vor Bensheim bietet den Tieren auf den Weiden mehrere natürliche Wasserläufe. Lediglich eine einzige Weide muss mit einem Hänger von Menschenhand mit Wasser versorgt werden. Da die Rinder sehr viel Wasser benötigen, ist das ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Ich habe wirklich schon alles ausprobiert, was man hier für Geld kaufen kann. Dieser Hof liefert die höchste Qualität und den besten Geschmack!

Direktvergleiche mit USA „Prime Beef“, Wagyu aus Neusseland, Dry aged aus Irland durchgeführt … Wirklich keine der im großen Stil vertriebenen Ware kommt an diesen Geschmack und die Qualität heran, die hier in Bensheim Gronau angeboten wird. Zartes Fleisch, mit einem gewissen „Biss“, hocharomatisch im dry aging Verfahren trocken gereift, und zwar nicht nur die Einzelstücke, sondern halbe Tiere.

Wer hier nur das Filet kaufen möchte ist bei den Gronauern an der falschen Adresse. Es gibt Pakete ab einem Achtel Rind. Das sind gut und gerne 30-35 Kilo. Bestehend aus allem, was ein Tier zu bieten hat: Knochen, Suppenfleisch, Bratenstücke, Hackfleisch, Filet, Rumpsteak, Entrecote, Tafelspitz, Beinscheiben, natürlich auch Innereien wie Herz, Leber, Nieren, oder Schwanzstück und die „Backen.“

Was sich vielleicht zunächst wie eine Einschränkung anhört ist in Wahrheit ein großer kulinarischer Gewinn. Denn wenn man schon solche Ware in seinem Tiefkühler hat, beginnt man sich zu fragen, was man daraus machen kann. So habe ich nach inzwischen drei großen Einkäufen, die bei mir jeweils für ein Jahr ausreichen, bereits viele tolle Gerichte gezaubert, die ich sonst niemals zubereitet hätte.

Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, mir ein Stück Rinderherz zu kaufen. Weil es aber zur Verfügung stand, habe ich ein gebratenes Carpaccio mit Olivenöl, frischer Zitrone und Petersilie daraus zubereitet und festgestellt, wie toll dieser einzigartige Muskel schmeckt, der aus der Auslage bei den Metzgern eigentlich vollständig verschwunden ist. Das zeigt, dass Innereien praktisch so gut wie nicht mehr zubereitet werden (können)…

Wir sollten wieder damit beginnen ganze Tiere zu verwerten und nicht nur Filet und Rücken.

Ich kaufe seit 2013 nur noch Rindfleisch vom auf dem Angushof frei lebenden Tieren aus dem Odenwald. „Ein Achtel Rind“ reicht für zwei Personen mit Gästeversorgung locker ein ganzes Jahr. 

Auf den nächsten Besuch freue ich mich jetzt schon.

Probier es einfach doch einmal selber aus.

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Ralph Leonhardt

Darmstadt // Frankfurt // Rhein-Main

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